Förderverein Philharmonie Kissingen e.V.

2012 gründeten 30 Musikfreunde den Förderverein Kissinger Kurorchester, um das Orchester zu fördern und für die Kurmusik zu werben. Mit dem Vor­sitzenden Kurt Rieder und seinem Stellvertreter Klaus Stebani begann ein reges Vereins­leben mit Vereinsstammtischen im Kurgarten-Café, der Heraus­gabe eines Konzertführers mit Chronik, sowie regelmäßigen Berichten in der örtlichen Presse.

Seit 2018 heißt der Verein „Förderverein Philharmonie Kissingen e.V.“

Aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und durch Benefizkonzerte hat der Verein bereits mehr als 30.000 € für Instrumente, Notenmaterial und für Auftritte externer Sopranistinnen und Tenöre bereitgestellt.

Kurgarten-Café
Kurgarten-Café, Vereinslokal des Fördervereins

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Als Mitglied informieren wir Sie über Sonderkonzerte, laden Sie ein zu den Vereinsstammtischen im Kurgarten-Café und reichen Presse­artikel über alle Belange der Kurmusik per E-Mail an Sie weiter.

Wandelhalle
Kurmusik seit 1911 in Europas größter Wandelhalle
Vom Kurorchester zur Staatsbad Philharmonie

Der Wandel der Zeit brachte den Niedergang anspruchsvoller Kurorchester in nahezu allen Kurbädern. Gegen diesen Trend leistet sich Bad Kissingen ein professionelles Kurorchester mit Festanstellung der Musiker. Es gilt als das weltweit einzige „Salonorchester in großer Berliner Besetzung“.

Seit 2018 leitet der Geigenvirtuose Burghard Toelke das Orchester. Die Umbe­nennung in "Staatsbad Philharmonie Kissingen" unterstreicht den Qualitäts­anspruch. Oft spielen junge Akademisten renommierter Konservatorien im Orchester mit, um „vom Blatt spielen“ zu lernen. Das Repertoire von Klassik bis Unterhaltungsmusik umfasst über 3000 Stücke.

An 5 Spieltagen mit 13 Konzerten pro Woche ist die Wandelhalle stets gut besucht. Viele Gäste kommen nur der Musik wegen nach Bad Kissingen.

Eine kurze Historie der Bad Kissinger Kurmusik

Regelmäßige Kurmusik begann 1836 mit Musikanten aus Böhmen unter Kapellmeister Johann Kliegl. Erste Blütezeit ab 1855 mit den Kapellmeistern Matthias Heinefetter und Johann Valentin Hamm.

Von 1871 bis 1898 sorgte Theaterdirektor Eduard Reimann mit verschiedenen Kapellmeistern für Musik auf hohem Niveau im Muskpavillion, im Conversati­ons­saal (heute Rossini-Saal) und im Theater.

Mit der Verpflichtung der Münchner Philharmoniker (1898 - 1905 und 1919 - 1942) und der Wiener Symphoniker (1906 - 1918) wurden in Bad Kissingen wichtige Kapitel europäischer Musikgeschichte geschrieben. In einer Chronik der Münchner Philharmoniker heißt es: „Kissingen besitzt das beste Kurorchester Deutschlands“.

Musikpavillon
Kurmusik im Musikpavillion um 1900